Der Heuschnupfen und allergischer Dauerschnupfen bei Kindern
Im Grunde zeigen die Kinder dieselben allergischen Reaktionen wie die Erwachsenen. Sie sind nur schneller anfällig für alle schädlichen Umwelteinflüsse. Hier bleibt den Eltern, gerade bei Heuschnupfen und allergischem Dauerschnupfen, oftmals nur, beruhigend auf die Kleinen einzureden und ihnen so das Leben ein bisschen zu erleichtern. Die Kinder merken durchaus, wenn die Eltern nervös sind und eventuell sogar Angst haben. Mit einer Desensibilisierung kann man bei Kindern erst ab einem Alter von ca. acht Jahren beginnen. Vorher bleibt nur Schadensbegrenzung. Bei Heuschnupfen heißt das beispielsweise, regelmäßig auf das jeweilige Kind eingestellte Antihistaminika geben, um die allergischen Reaktionen ein bisschen im Zaum zu halten. Hilfreich ist auch der Regen. An regnerischen Tagen ist das Heuschnupfenrisiko und das Risiko eines allergischen Dauerschnupfens beinahe gleich Null.
Das ist die Zeit, in der die Kinder ungezwungen draußen spielen können, ohne sich ständig die Nase zu putzen und ohne ständig einen dicken Kopf zu haben. Wer also seinem Kind etwas Gutes tun möchte, der wünscht sich — gerade in der Pollenzeit, die hauptsächlich im Frühjahr und im Sommer gegeben ist — ab und an ein bisschen Regen, damit das Kind wieder leichter durchatmet. Empfehlenswert sind auch nasskühle Umschläge, damit der dicke Kopf, den so ein Heuschnupfen zwangsläufig mit sich bringt, etwas abkühlt. Die Zimmer müssen gerade in der Pollenzeit weitgehend geschlossen gehalten werden, damit durch die gekippten Fenster keine Pollen ins Kinderzimmer eindringen. So ermöglichen die Eltern den Kindern einen erholsamen Schlaf, bei dem sie nicht mit Heuschnupfen und allergischem Dauerschnupfen kämpfen müssen.












