Sekundäre Prophylaxe

Die sekundäre Therapie greift dann, wenn eine Allergie vorhanden ist, die auch erste Zeichen zeigt, und hat die Aufgabe, die allergischen Reaktionen künftig zu verhindern. Es ist auch hier — wie bei der primären Prophylaxe — schwierig, das Ziel zu 100% zu erreichen, aber die Prophylaxe kann so weit gehen, dass zumindest keine neuen Krankheitszeichen oder nur Symptome in abgeschwächter Form auftreten. Eine Möglichkeit der sekundären Prophylaxe die Gabe von Medikamenten, die die Symptome lindern. Antihistaminika gehören zu den häufigen Mitteln, die bei einer sekundären Prophylaxe angewendet werden. Sie schwächen die Reaktionen oder vermeiden sie gar völlig; die Allergie selbst ist aber immer noch vorhanden und kann jederzeit wieder auftreten.

Jemanden, der etwa an einer Sonnenallergie leidet, gibt man bei dieser Therapie also schon vorab den Schutz, den er braucht. Dabei kann es sich um geeignete Sonnenschutzkleidung oder um eine Creme handeln. Die sekundäre Prophylaxe kommt zum Einsatz, wenn man genau weiß, die Gefahr einer Allergie wird akut, man will sie aber verhindern. Auch ein spezieller Allergiefilter in einer Klimaanlage ist eine sekundäre Prophylaxe. Er kann zwar nicht die komplette Luft von allen Allergenen reinigen, aber er sorgt dafür, dass so wenig Allergene wie möglich in der Luft vorhanden sind. Bei Medikamenten – Allergien gibt man insbesondere Kindern die vorher genannten Antihistaminika, um ihnen die schlimmen allergischen Reaktionen zu ersparen oder diese zumindest zu lindern.

test

Aktuelle Artikel

    Kategorien

    • Keine Kategorien

    Monatsarchiv

      Social Bookmarks

      Diese Icons verlinken auf Bookmark Dienste bei denen Nutzer neue Inhalte finden und mit anderen teilen können.
      • del.icio.us
      • Webnews
      • MisterWong
      • Y!GG
      • Google Bookmarks
      • Alltagz
      • BlinkList
      • Folkd
      • Linkarena
      • Netscape
      • Oneview
      • YahooMyWeb